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Sarkasmus oder Zynismus?

Lebewesen am Rande des finalen Sarkasmus

Weißt du überhaupt, warum du lachst und wie man dich dazu bringt? Möchtest du andere Menschen – vielleicht die Frauen oder deinen Nachbarn – gepflegt zum Lachen bringen?

Dann ist diese Website nützlich für dich! Denn du lernst hier viel über Spott, Witz und Humor.

Worum geht’s hier?

Besonders widme ich mich den Phänomenen Sarkasmus, Ironie und Zynismus – und den Menschen, die sarkastisch, ironisch oder zynisch sind. Man nennt sie auch Sarkasten, Ironiker und Zyniker.

Im Wesentlichen versuche ich folgende Fragen zu klären:

  • Was ist Sarkasmus?
  • Was ist Ironie?
  • Was ist Zynismus?
  • Was unterscheidet Ironie von Sarkasmus?
  • Was unterscheidet Sarkasmus von Zynismus?
  • Was unterscheidet Ironie von Zynismus?
  • Was sollte man sonst noch alles rund um Spott, Witz und Humor wissen, und wie gewinnt man im Lotto? ;)

Darüber hinaus sammele ich Sprüche und Zitate über Sarkasmus, Ironie und Zynismus sowie auch sarkastische, ironische und zynische Sprüche und Zitate zu vielerlei Themen.

Für Eilige gleich hier auf der Startseite schon einige wichtige Punkte:

Sarkasmus

Der Sarkast ist ein beißender Spötter. Gerne rammt er seinem Opfer den Spitzzahn seines Hohns ins Fleisch. Der Sarkast will durchaus verletzen. Manchmal macht allein schon der Tonfall eine Bemerkung sarkastisch.

Ironie

Der Ironiker sagt das Gegenteil von dem, was er meint, und zwar so, dass man trotzdem versteht, was er meint. Zumindest in der Theorie. In der Praxis wird der Ironiker natürlich dauernd missverstanden. Das sind dann die Momente, in denen der Satz fällt: „Schatz, das war ironisch gemeint.“ Im Grunde ist der Ironiker ein verkappter Idiot, weil er glaubt, dass die Menschen um die Ecke denken können. Dabei haben sie ja schon mit dem Geradeaus-Denken Probleme. Das war jetzt ironisch, oder?

Zynismus

Dem Zyniker ist nichts heilig, nicht einmal die komischste Religion. Er nimmt nichts ernst – außer bisweilen seinen Zynismus. Er zertrümmert die gesellschaftlichen Konventionen, ohne neue zu schaffen. Oft ist Bitterkeit in seinen Humor gemischt. Manchmal ist der Zyniker aber auch nur intelligent. Zynisch ist man vom Charakter her.

Unterschiede

Ironie und Sarkasmus

Ironie ist eine Aussagetechnik. Sarkasmus definiert sich eher über seine Absicht. Und die ist – im Gegensatz zur Ironie, die sich für Ambivalenzen äußerst sensibel zeigt – parteiisch und ‚zerstörerisch‘. Der Sarkast kann sich bei seinem Treiben der Ironie bedienen, muss es aber nicht.

Sarkasmus und Zynismus

Sarkasmus ist punktuell, Zynismus ein Charakterzug. Zwar sind auch Sarkasten häufig verbittert, niederträchtig und verletzend, doch sind dafür eher Enttäuschung und Frustration verantwortlich, die gerade belegen, dass sarkastische Menschen sich von Normen und Werten innerlich noch nicht, wie zynische Menschen, verabschiedet haben.

Zynismus und Ironie

Hier verhält es sich ähnlich wie bei ‚Ironie und Sarkasmus‘: Ironie ist als Aussagetechnik kategorial auf einer anderen Ebene angesiedelt als das Charaktermerkmal Zynismus. Wer zynisch ist, kann als Stilmittel die Ironie nutzen. Ihm bleiben aber noch viele andere Waffen. Generell ist das Ironische leichter und weniger gewaltsam in der Attitüde.

Satire und (politisches) Kabarett

Nebenbei bemerkt: Der Zusammenhang obiger Phänomene mit Satire und (politischem) Kabarett – zweien meiner Steckenpferde, über die du hier auch viel erfahren wirst – dürfte deutlich sein.

Sarkasmus, Zynismus und besonders die Ironie sind so beliebte wie unverzichtbare Stilmittel niveauvoller satirischer Einlassungen. Der Satiriker ohne Ironie ist wie ein Fisch ohne Wasser – und so bemitleidenswert zappelt er auf der Bühne dann auch herum.

Fazit

Wir können also resümieren: Schreib dir dein Fazit selbst – oder lies hier einfach noch ein bisschen weiter… ;)

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Der 1879 als „Illustriertes humoristisch-satirisches Monatsblatt“ gegründete ‚Wahre Jacob‘ erschien mit Unterbrechungen bis 1933.

Gründer der satirischen Zeitschrift war der Journalist Wilhelm Blos, der auch unter den Pseudonymen A. Titus und Hans Flux Artikel für das sozialdemokratische Satireheft veröffentlichte. Unterstützt wurde er bei seinem Vorhaben von dem Verleger J.H.W. Dietz.

Der Wahre Jacob war zunächst im Verlag der Genossenschaftsdruckerei Hamburg beheimatet. Infolge des Sozialistengesetzes von 1878 wurde die Satirezeitung 1881 in Hamburg verboten. 1884 erfolgte in Stuttgart die Neugründung.

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Seit 1875 erscheint in der Schweiz das Humor- und Satiremagazin ‚Nebelspalter‘.

Anfänglich erschien die Zeitschrift als Wochenblatt, 1996 erfolgte die Umwandlung in ein Monatsblatt, das außer im Januar und August an jedem ersten Freitag im Monat herausgegeben wird.

Nachdem das englische Satiremagazin ‚Punch‘ im Jahr 2002 eingestellt wurde, ist der ‚Nebelspalter‘ das älteste Satiremagazin, das noch heute regelmäßig erscheint.

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Die satirische Zeitschrift ‚Ulk‘ wurde 1872 von Rudolf Mosse und Siegmund Haber in Berlin gegründet, beide Mitglieder der satirischen Vereinigung „ULK – Unsinn, Leichtsinn und Kneipsinn“.

Während das Vorbild, die ‚Fliegenden Blätter‘ aus München, noch ein Überbleibsel der Revolutionszeit von 1848 war (wie in Berlin auch die ‚Nationalzeitung‘), stellt der ‚Ulk‘ den neuen Typ des Satireblatts im Kaiserreich dar, nämlich eine wöchentliche Ergänzung des publizistischen Angebots in den deutschen Regionen.

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Die ‚Fliegenden Blätter‘ waren eine humoristische Zeitschrift, die fast 100 Jahre lang vom Verlag Braun & Schneider herausgegeben wurde.

Der Name wurde als Assoziation auf das Flugblatt gewählt.

Die Blätter beschäftigten sich in erster Linie mit dem Bürgertum, das sie in satirischen Zeichnungen, Gedichten, Reimen und Texten aufs Korn nahmen.

Viele namhafte Künstler wirkten an dem zunächst lose und später in einem wöchentlichen Turnus erscheinenden Magazin mit.

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Das Berliner Satireblatt ‚Kladderadatsch‘ erschien zum ersten Mal am 7. Mai 1848.

Die für damalige Verhältnisse hohe Auflage von 4.000 Exemplaren war schon am nächsten Tag verkauft.

Gegründet wurde das Blatt von David Kalisch, der von 1820 bis 1872 lebte. Kalisch stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie und war ein namhafter Autor von Komödien.

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Der englische Humor hat eine eigene Dimension, und 150 Jahre lang war die britische Satirezeitschrift „Punch“ seine feste Institution.

Auf Grund der breiten satirischen Palette, der Vorbildwirkung für viele europäische Satirezeitschriften und seines langen journalistischen Lebens wurde das Blatt gern auch „Mutter aller Satirezeitschriften“ genannt.

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Im Jahre 1832 erschien in Paris die erste Ausgabe eines satirischen Magazins mit dem Namen ‚Le Charivari‘.

Ihr Herausgeber, der französische Karikaturist Charles Philipon, hatte bereits zwei Jahre zuvor mit ‚La Caricature‘ ein anti-monarchistisches Blatt gegründet.

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Wenn du dich gut dabei fühlst, ist es kein schwarzer Humor.

Schwarzer Humor und Unwohlsein

Genauer: Wenn es Humor ist und du dich gut dabei fühlst, dann ist es kein schwarzer Humor – es sei denn, du bist pervers veranlagt.

Was ich nicht ausschließen möchte. Aber ich schreibe hier doch schwerpunktmäßig für die im Spektrum des halbwegs Normalen Befindlichen.

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Hier eine kleine Bibliographie des gepflegten satirischen Buches…

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Du brauchst dir aber keine Sorgen machen: Wer mich auf diese Weise unterstützt, muss deswegen später nicht in der Hölle schmoren. Hat mir der Papst im Traum bestätigt …

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Verstehe ich recht? Du fragst dich, was die Ironie des Lebens ist? Nimm es mir nicht übel, aber kann es sein, dass du ein Idiot bist? Du wärest nicht der einzige, der schon hier gelandet ist. Und es ist ja nicht schlimm. Es tut ja nicht weh.

Im Tod liegt die Ironie des Lebens

Also: Die Ironie des Lebens liegt selbstverständlich im Tod. Das solltest du inzwischen eigentlich mitbekommen haben. Denn was ist Ironie? Nun, Ironie ist, wenn jemand das Gegenteil von dem sagt, was er meint, es aber gleichzeitig so sagt, dass man dennoch versteht, was er meint. (Hier kannst du das bei Bedarf noch mal genauer nachlesen.) Vielleicht ist das alles zu kompliziert für dich. Aber wir versuchen es mal. Weiterlesen …